Lautlos

bin ich die Tage. Lautlos sind meine Tage. Ich rede nicht. Mein Mann redet nicht. Oskar sowieso nicht. Und in mir schreit es. Es schreit und schreit und schreit. Ich wünschte mir, taub zu sein. Geh da hoch und spring. Spring doch einfach. Hör auf zu Essen. Das dauert zwar länger. Aber funktioniert auch. Jetzt … Lautlos weiterlesen

Happy new year, exhausted old me

Stressige Weihnachtstage und entspanntes Silvester vom Berg überstanden. Über allem aber ein Druck, notwendige Arzttermine noch zu bekommen, wenn keiner offen hat und Medikamente zu bekommen, die mir zu wenig mitgegeben wurden. Wenig Kontakt zu Freunden und ein emotional nicht erreichbaren Partner, Eltern mit neuen Partnern und ein unausgeglichenes Selbst sind gerade keine gute Mischung. … Happy new year, exhausted old me weiterlesen

Hinweis an mich selbst #7

Nur weil du mal nur über positive und schöne Dinge in der Therapiestunde geredet hast, musst du dich nicht schlecht fühlen. Nur weil du Lachen kannst, bist du immer noch krank. Lass dir nicht von anderen sagen, du dürftest keine guten Tage haben, weil du doch depressiv bist. Lass dir nicht einreden, dass du über … Hinweis an mich selbst #7 weiterlesen

Messiehaushalt

Stapelweise Bücher hinter mir, drei Haufen Kleidung um mich herum, ein selbstgemachtes Fotoalbum einer Freundin aus Kindertagen in meinem Schoß. Den ganzen Tag schon räume ich meine alten Regale und Schränke in meinem Kinderzimmer aus. Nicht auf. Dementsprechend ist das Chaos ausgebrochen. Seit 5 Jahren wohne ich nicht mehr richtig zu Hause und bin nie … Messiehaushalt weiterlesen

Die Hälfte von mir

Am Wochenende habe ich meinen Mann eine Nachricht geschrieben: "Manchmal habe ich Angst davor, gesund zu werden. Vielleicht kannst du mich gesund gar nicht leiden." Ich rede nämlich unglaublich viel, wenn ich gute Laune habe und befürchte auf Dauer nervig zu sein. Er hat mich krank kennengelernt. Woher will er wissen, ob er mein gesundes … Die Hälfte von mir weiterlesen

Das Ding mit den Medikamenten

Versuch Nr. 2 Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich entschieden, dass ich Medikamente nehmen möchte. Vor allem um Symptome wie Unkonzentriertheit, Grübeln und Gedankenabschweifen in den Griff zu bekommen. Vor einem Jahr war ich vehement dagegen. Schließlich lebe ich meistens nach dem Leitsatz: "Mein Körper muss schon selber damit klarkommen". Und wenn man … Das Ding mit den Medikamenten weiterlesen

Das Recht auf Sommer statt Sorgen im Kopf

Heute habe ich einen tollen Artikel bei miasraum gelesen: "Weil ich es mir wert bin... (über Weil ich es mir wert bin… — miasraum). Sie schreibt darüber, dass es okay ist, sich Hilfe zu holen und dass sie sich dafür auch gerne schräg angucken lässt. Sie ist sehr mutig und viele trauen sich leider noch … Das Recht auf Sommer statt Sorgen im Kopf weiterlesen