Über der Nulllinie

Mir geht es gut, in den letzten Tagen, bin ich im Durschschnitt ein wenig über der Nulllinie. Das liegt zum einen daran, dass ich bei meiner besten Freundin bin und mal wirklich über alles reden kann, ganz offen, ganz unverblümt. Es ist schön, nicht so zu tun zu müssen, als wäre alles super, als hätte … Über der Nulllinie weiterlesen

Wildwasserrutsche

Ich hab vor ein paar Tagen mein Schlafmedikament abgesetzt. Ich wurde von meiner Hausärztin gefragt, ob es mir stimmungsmäßig damit besser ging, weil es auch ein Antidepressivum ist. Ich dachte eigentlich nicht, seit ein paar Tagen bin ich aber ziemlich durcheinander, vor allem emotional total instabil. Ich habe gerade erst wieder einen Haufen Beiträge zum … Wildwasserrutsche weiterlesen

A-Woman & O-Dog

Der Titel verrät es, ich bin eine Superheldin und Oskar ist mein Side-Kick. Ich habe mich lange als Opfer empfunden. Opfer der Welt, meiner Umgebung und meiner Entscheidungen. Die Opferrolle hat eine tatsächich einige Vorteile (viele nehmen einen in Schütz bspw), aber einen Haufen Nachteile. Nicht nur die anderen trauen dir wenig zu, auch man … A-Woman & O-Dog weiterlesen

Verliebtes Aufstehen

Ich habe heute meine Tabletten vergessen, mein Rücken tut mal wieder unglaublich weh, ich bin launisch und sozial gereizt. Ich bin im 5 Uhr nach einer unglaublich unruhigen Nacht aufgestanden und hab beim Frühstücksbuffet natürlich so viel gegessen, dass ich mich wieder dick fühle. Ich musste Oskar duschen, was wir beide hassen, weil wir in … Verliebtes Aufstehen weiterlesen

Problemsteine

Psychische Krankheiten machen etwas mit einem. Sie flüstern dir schlechte Dinge zu oder schreien so laut in deinem Kopf, dass du nichts mehr hören kannst. Sie machen deinen Körper schwer und zwingen dich liegen zu bleiben und einige genau das Gegenteil. Sie reden dir Ängste und Sorgen ein, die du nie hattest und andere niemals … Problemsteine weiterlesen

Liebe auf Entfernung

Die Tränen in den Augen meiner Oma rühren mich. Auch meine liebe Tante ist traurig, dass ich jetzt wieder gehen muss. Ich drücke sie alle ganz fest, auch meinen Vater und meine Geschwister, in dem Wissen, dass wir uns wieder sehen. Aber auch mich schmerzt der Abschied. Ich kämpfte mit den Tränen in den Armen … Liebe auf Entfernung weiterlesen

Versuchskaninchen

Nachdem ich darüber geschrieben habe, wie wichtig ich das soziale Umfeld für den Genesungsprozess halte, möchte ich heute nochmal auf die soziale Komponente in Heilungsprozessen zurückgreifen. Dass ich Depressionen habe, haben meine Eltern erst erfahren, als ich meine erste Therapie schon beendet hatte. In einer Situation, in der ich so verzweifelt war, dass sich meine … Versuchskaninchen weiterlesen

Menschen, die es „besser“ wissen

Damit meine ich nicht meine Therapeutin oder Personen vom Fach. Nein, ich meine die Eltern, Partner, Freunde und Kollegen, die Verwandten, die Vorgesetzten, die Hausärzte und Menschen, die nett gemeinte Ratschläge verteilen, aber überhaupt nicht helfen. Ich rede von Menschen, die Sätze wie: "Du musst dich einfach nur mal entspannen" oder "Mädchen, du versaust dir … Menschen, die es „besser“ wissen weiterlesen

Freunde, die wie Gärten sind

Der heutige Beitrag ist ein kleiner "Lobgesang" an meine Freundinnen. Die Menschen in meinem Leben, die ihr Handy nachts auf laut stellen, damit sie für mich erreichbar sind, wenn ich wieder Suizidgedanken habe. Die Menschen, die sofort zur Stelle sind, wenn ich einen Nervenzusammenbruch habe. Dann an meinem Bett sitzen und mir gut zureden. Die, … Freunde, die wie Gärten sind weiterlesen

Das Recht auf Sommer statt Sorgen im Kopf

Heute habe ich einen tollen Artikel bei miasraum gelesen: "Weil ich es mir wert bin... (über Weil ich es mir wert bin… — miasraum). Sie schreibt darüber, dass es okay ist, sich Hilfe zu holen und dass sie sich dafür auch gerne schräg angucken lässt. Sie ist sehr mutig und viele trauen sich leider noch … Das Recht auf Sommer statt Sorgen im Kopf weiterlesen