Ich habe im Verlauf diesen Jahres einiges an Ernährungsexperimenten ausprobiert. Angefangen hat alles mit einem Besuch bei einem Physiotherapeuten, der mir erklärte, dass er zwar ständig meinen Rücken einrenken könnte, mein Bauch aber so verkrampft sei, der er glaubt, dass die Rückenschmerzen davon kommen. Und ja ich habe sehr starke Magen-Darm Probleme. Seit ungefähr zwei Jahren. Die Rückenschmerzen habe ich übrigens immer noch. Mittlerweile eine diagnostizierte Sorbitunverträglichkeit, aber immer noch Magen-Darmprobleme. Egal was ich esse.

Und ja natürlich denkt man da natürlich an die Depression und die Angststörung. Natürlich könnte es somatoform sein. Aber wie ihr wisst, bin ich meinem Körper sehr aufmerksam gegenüber. Und meinen Bauch kann ich besonders wenig leiden, was bei der Problematik vielleicht nicht ganz unverständlich ist.

Egal was ich esse, egal ob ich zu Hause bin, ob ich entspannt bin, im Wellness Urlaub, viel Schlaf, wenig Schlaf, paleo, vegan, vegetarisch, vollwertig, beim Sport, bei sozialen Veranstaltungen, mein Bauch macht immer Probleme, mein Rücken auch. Die Psyche ja sowieso.

Und mittlerweile habe ich genug Energie und Aktivität, um mich nicht damit abzufinden. Die Unverträglichkeit ist es nicht. Okay, dann schau ich mal nach Endometriose. Sollte es das nicht sein, dann probiere ich halt jede naturheilpraktische Methode aus, die es gibt.

Denn eine Sache mache ich nicht mehr. Mit meinem Essen rumzuexperimentieren. Mich da einzuschränken. Viel zu teure spezielle Sachen kaufen, die dann doch nicht bringen. Ich habe mich für eine vegane Ernährung entschieden (aus ökologischen Gründen) und achte darauf, nicht zu viel Süßes zu essen.

Aber heute gab es halt vegetarische Breznknödl. Und danach einen Schokokuchen mit Apfel (Sorbitbombe). Ich mache Ausnahme, nicht weil ich nicht diszipliniert genug bin, sondern weil ich versuche, gnädig und liebevoll mit mir zu sein. Sich zu streng an alles zu halten, macht nur müde und frustriert. Ich hab genug Symptome und Probleme, ich muss mir nicht selber noch mehr machen.

Und bevor ich mir in der Weihnachtszeit Kekse verbiete, mache ich lieber eine Plätzchenernährung. Bevor ich morgens nicht mehr aufstehen will, esse ich einen Apfel oder auch mal wieder eine voll tierisches Tiramisu oder eine Pizza mit richtigem Käse.

Essen ist für mich nicht leicht. Aber ich muss es mir nicht noch schwerer machen.

Steht auf und seit lieb zu euch selbst!

3 Kommentare zu „Plätzchen-Ernährung

  1. Heyhey! 😊

    Der Ansatz mit: „Und bevor ich mir in der Weihnachtszeit Kekse verbiete, mache ich lieber eine Plätzchenernährung.“ klingt ganz phantastisch! 😅

    Aber im Ernst: es ist toll, wie du versuchst, dich selber gut und nachsichtig zu behandeln – und auch Andere dazu animierst. 🙂

    Einen schönen Abend und viele Grüße! VVN

    Gefällt 1 Person

  2. Ich hoffe du hast auch Zeit und Lust kekse zu essen!! Und vor allem sie zu backen. Besonders das macht mich ruhig ☺️🍫
    Bei all diesen Ernährungsrichtungen kann man sich auch einfach mal ne eigene aussuchen 😀
    Liebe Grüße 😍

    Gefällt 1 Person

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