„Ich glaube, dass da schon mitschwingt, dass man absichtlich nicht so aussehen will, wie die anderen.“

Ein Statement zu meinem Kleidungstil heute. Und nein, genau das schwingt nicht mit. Ich will nicht anders aussehen, nur um anders auszusehen. Ich ziehe an, was mir gefällt und worin ich mich wohl fühle. Und wenn das meine rote Latzhose, mit meine Wollpulli, meinen bunten Socken und meiner neuen Teddyjacke ist, dann ist das so. Und ja mir ist bewusst, dass das nicht das Standard Jeans und Pulli Outfit ist. (falls es das überhaupt gibt). Welches ich übrigens auch zu Genüge im Schrank liegen habe. Aber ich möchte das anziehen, wonach ich mich fühle. Flauschig, schräg, bunt, exzentrisch und lebensfroh. Manchmal trage ich gerne genau das nach außen, was man bei mir innerlich nicht finden würde an diesem Tag.

Fake it till you make it. Muss ich nach außen so aussehen, wie es sich innerlich anfühlt? Grau, trist, dunkel, leer.

Und ja vielleicht passt es dem einen oder anderen nicht. Ja vielleicht guckt jemand doof, weil er der Meinung ist, dass es nicht zusammenpasst, gewollt „hipster“ aussieht oder was auch immer. Dann bin ich halt nicht „normal“, fraulich, süß, sexy, casual, sportlich oder wie auch immer jemand meint, das andere auszusehen haben. Schubladen, sind schon mal gar nicht mein Ding.

Aber am Ende des Tages freu ich mich über jede bunte Socke und jede flauschige Jacke, die mein inneres Grau ein wenig mehr zurückdrängt.

Am Ende des Tages, bin ich vielleicht anders, oder wie alle anderen. Warum ist das weniger schön?

4 Kommentare zu „Anders

  1. Heyhey! 😀

    Also, ich find dein Outfit toll! Und dein: ‚Dann bin ich halt nicht „normal“, fraulich, süß, sexy, casual, sportlich oder wie auch immer jemand meint, das andere auszusehen haben. Schubladen, sind schon mal gar nicht kein Ding.‘ find ich sogar noch toller! 😄

    Herzliche Grüße! VVN

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  2. Als meine Depressionen zum ersten Mal auftauchten (ich war etwa 16), zog ich mich auch knallbunt an. Gelbe Hosen, violette Shirts – ich hatte meine Haare mit etwas gefärbt das „Fire“ hieß … bei mir war es allerdings tatsächlich eher ein Zeichen dafür, dass ich nicht wie die anderen sein wollte. 🤷🏻‍♂️

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  3. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es für einige auch ein Hilferuf sein kann. Kleidung ist einerseits nur eine schicht andererseits auch eine Aussage oder auch ein Gefühl. Ich halte nicht viel von Mode aber viel davon man selbst zu sein!

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