Nach Lust und Laune oder auch nicht

Also diese Woche war insgesamt ganz schon turbulent für mich. Die Sache mit dem Hund, dann habe ich den neuen Freund meiner besten Freundin bei einem Essen kennengelernt, was für mich in sozialer Hinsicht richtig schwierig war. Die ganze Zeit habe ich gedacht, ich gebe dumme Sachen von mir und er findet mich richtig seltsam und komisch. Dann habe ich zu Beginn der Woche, wie aus dem Nichts, angefangen meine komplette Stube an der Uni umzuräumen, aufzuräumen und auszumisten (detaillierter wird es in meinem nächsten Post). Dazu kamen diverse Arzttermine und eine Therapiesitzung. Die Woche ist noch nicht mal vorbei. Morgen den Hund holen. Zu meinem Mann fahren. Uns organisieren. Haushalt daheim machen.

Der eigentliche Plan war, mich diese Woche von meinem Urlaub zu erholen, ganz gemächlich wieder an der Uni anzukommen. Mich langsam darauf vorbereiten, die Hausarbeiten zu schreiben. Tja, das ist gründlich schief gegangen. Die Voraussetzungen haben dafür aber vielleicht auch nicht gestimmt, das ist meine Theorie. Es musste wohl stressige Termine geben und aufgeräumt werden. Ich musste vielleicht direkt mit vielen Dingen konfrontiert werden, die mir Angst machen und Schwierigkeiten bereiten. Damit ich am Ende der Woche zurückschauen kann und sagen kann: „Schau mal, was du alles geschafft hast“.

Nein, es war bis jetzt keine „Nach Lust und Laune“ Woche. Obwohl, und da bin ich jetzt schon stolz drauf, ich mir sogar eingeräumt habe, diese Woche nur Sport zu machen, auf den ich wirklich Lust habe und einfach mal an einem anderen Wochentag eine Sportpause einzulegen und trotzdem lecker zu essen. Am Montag sah es noch nicht danach aus, aber ich habe es so durchgezogen. Ich brauchte diese Woche Stress und Konfrontation statt Lust und Laune. Arbeit statt Entspannung. Tätig sein statt Ruhen. Ich bin überrascht.

Und Leute, ich bin geschafft. Wirklich kaputt und das schon am Donnerstagabend. Aber zur Abwechslung mal nicht nur, weil ich immer Angst habe und mir zu viele Sorgen mache, sondern, weil ich wirklich was getan habe.

Und es fühlt sich gut an.

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