Bitte, verschwinde.

Laufen nur eine halbe Stunde, weil es zu heiß war.. Kuchen essen, weil die Schwester Geburtstag hat... Nachtisch mitessen, weil er sonst nicht leer wird... Klimaschädliche Produkte essen, weil man doch im Urlaub ist... Ich schaue mir das ganze und denke mir, dass es nur billige Ausrede sind. Als wenn ich nicht länger laufen hätte … Bitte, verschwinde. weiterlesen

Messiehaushalt

Stapelweise Bücher hinter mir, drei Haufen Kleidung um mich herum, ein selbstgemachtes Fotoalbum einer Freundin aus Kindertagen in meinem Schoß. Den ganzen Tag schon räume ich meine alten Regale und Schränke in meinem Kinderzimmer aus. Nicht auf. Dementsprechend ist das Chaos ausgebrochen. Seit 5 Jahren wohne ich nicht mehr richtig zu Hause und bin nie … Messiehaushalt weiterlesen

Same but different

Leider habe ich am Samstag keinen Beitrag schreiben können, weil ich dazu psychisch nicht dazu in der Lage war. Ich bin zu Hause und auf den ersten Blick sieht alles aus wie immer. Mein altes Zimmer, die gleichen Menschen, derselbe Garten, die gleichen Läden. Es ist, als wäre ich wieder 16 Jahre alt. Doch es … Same but different weiterlesen

Nur für mich

Stehauflinchen führt sich selbst zu einem Candlelight Dinner in einer fremden Stadt aus. Habe mich einfach mal selbst mit einem Städtetrip überrascht. Einfach mal nach Kopenhagen. Ich erkunde die Stadt zu Fuß. Leider ist es nur knapp mehr als ein Tag, aber das reicht mir. Ich gehe in das alternative Viertel und esse etwas Besonderes. … Nur für mich weiterlesen

Maschinenleben

Man könnte meinen, dass ich durch meine Uni Pause, nicht viel zu tun habe, aber manchmal frage ich mich wie ich das nebenbei überhaupt schaffen sollte, selbst wenn ich wieder schreiben könnte. Oft stopfe ich meine Tage so voll, dass ich aufstehen muss und versuche, den dysfunktionalen Gedanken keine Chance zu geben. Morgens Spinning, danach … Maschinenleben weiterlesen

Versuchskaninchen

Nachdem ich darüber geschrieben habe, wie wichtig ich das soziale Umfeld für den Genesungsprozess halte, möchte ich heute nochmal auf die soziale Komponente in Heilungsprozessen zurückgreifen. Dass ich Depressionen habe, haben meine Eltern erst erfahren, als ich meine erste Therapie schon beendet hatte. In einer Situation, in der ich so verzweifelt war, dass sich meine … Versuchskaninchen weiterlesen

Menschen, die es „besser“ wissen

Damit meine ich nicht meine Therapeutin oder Personen vom Fach. Nein, ich meine die Eltern, Partner, Freunde und Kollegen, die Verwandten, die Vorgesetzten, die Hausärzte und Menschen, die nett gemeinte Ratschläge verteilen, aber überhaupt nicht helfen. Ich rede von Menschen, die Sätze wie: "Du musst dich einfach nur mal entspannen" oder "Mädchen, du versaust dir … Menschen, die es „besser“ wissen weiterlesen